Biologie Lexikon / Glossar

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Biologie
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Biochemie
von Jeremy M. Berg, John L. Tymoczko, Lubert St

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Ein Auszug aus dem Biologie-Glossar / Biologie-Lexikon:
Kodon
Abfolge von drei Basen, die die Information für eine Aminosäure oder ein Stopsignal enthält.
Lineares Basentriplett einer mRNA, die in der Translation für eine Aminosäure codiert.
Sichelzellanämie
Menschliche, genetisch bedingte Blutkrankheit (rezessiv). Name stammt von den sichelartigen Verformungen der Erythrocyten der Patienten. Ursache ist eine Mutation an der 6. Stelle der Beta-Kette des Hämoglobins (Austausch von Glutaminsäure gegen Valin). Vielfältige Auswirkungen. Heterozygote zeigen eine erhöhte Malaria-Resistenz.
Epithel
oberste Zellschicht des menschl. und tier. Haut- und Schleimhautgewebes. Nach der Form wird unterschieden zw. Platten-E., Pflaster-E., Zylinder-E. Nach der Funktion unterscheidet man Deck- oder Schutz-E., Drüsen-E., Sinnes-E. und Flimmer-E.
Rückenmark
Der Teil des Zentralnervensystems, der vom Hirnstamm zur Cauda equina reicht (der Ansammlung von Spinalnerven, die vom unteren Teil des Rückenmarks abgehen; ihr Erscheinungsbild ähnelt dem eines Pferdeschweifs). Es fungiert als sensorische und motorische Leitung zwischen Körper und Gehirn und wird durch die Wirbel geschützt.
Pons
Ein Teil des Metencephalons und des Hirnstamms und zwischen dem Mesencephalon und der Medulla gelegen. Die Pons leitet Impulse zur Steuerung von Bewegungsabläufen vom Cortex weiter und ist außerdem an der Steuerung des Schlaf- und Wachrhythmus beteiligt.
Zytosol
Unter Cytosol versteht man den Zellsaft, in dem bei Eukaryonten die Organellen schwimmen.
Lymphe
Flüssigkeit im lymphatischen System und in den Gewebszwischenräumen
Biotop
Ein Biotop ist ein Lebensraum. Also zum Beispiel eine Aue, ein Moor, ein Seeufer oder eine Wiese. Es zeichnet sich durch spezifische Umweltbedingungen aus und beherbergt eine typische Lebensgemeinschaft von Pflanzen und Tieren.
Chromosomenanzahl
In jeder menschlichen Körperzelle befinden sich 46 Chromosomen, davon wurden jeweils 23 von der Mutter und 23 vom Vater vererbt.
visceral
den Bereich der Eingeweide betreffend. Auch gebraucht, um die Bereiche ventral des Schädels (Pharynxregion = Rachen, Kehlkopfbereich) zu kennzeichnen
RNA
eine Nukleinsäure, die bis auf zwei kleine Unterschieden eine Kopie der DNA ist.
Sie ist im Gegensatz zur DNA einzelsträngig und nicht doppelsträngig.

Ontogenese
Individualentwicklung eines Organismus.
Intron
Introns (sg. Intron) sind die Abschnitte der DNA innerhalb eines Gens, die nicht für aktuell produzierte Proteine oder Proteinabschnitte kodieren, da sie aus der prä-mRNA herausgespleißt werden, bevor diese zur Translation aus dem Zellkern herausgeschleust wird. Die in der reifen mRNA verbleibenden Teile des Gens nennt man Exons. Introns und die Aufteilung des Gens in Introns und Exons gehören zu den Hauptcharakteristika von eukaryontischen Zellen.
Mikrobodies
Zellorganell, das Wasserstoffperoxid zersetzt.
Cephalon
Kopfabschnitt der Krebse, der mit dem ersten Teil des Brustabschnitts (Thorax) zum Cephalothorax verwachsen ist.

 
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